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Reiserücktrittsversicherung

Der Sommer steht vor der Tür und die Zeit des lang ersehnten Urlaubs rückt in greifbare Nähe. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn dieser verschoben oder gar abgesagt werden muss. In diesem Fall aber ist es günstig, wenn man eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat.




Die Reiserücktrittsversicherung springt immer dann ein, wenn der Urlaub aus einem wichtigen Grund nicht angetreten werden kann. Dies kann eine Krankheit ebenso wie ein Todesfall in der Familie sein.
Bereits bei Buchung der Reise wird man in der Regel vom Reiseveranstalter auf die Möglichkeit einer Reiserücktrittsversicherung hingewiesen. Natürlich muss diese aber nicht gleich im Reisebüro, sondern kann auch bei jedem beliebigen Versicherer im Nachhinein abgeschlossen werden. Anbieter von Reiserücktrittsversicherungen gibt es immerhin genügend.

Grundsätzlich empfiehlt sich der Abschluss einer solchen Versicherung bei preisintensiven Reisen wie Langstreckenflügen oder Kreuzfahrten. Als Faustregel gilt: ab einem Reisepreis von 500 Euro sollte immer eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden. Letztendlich muss aber jeder für sich entscheiden, ab welchem Betrag diese sinnvoll erscheint.

Hat man indes keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, muss man dennoch einen Teil der Reise bezahlen, obwohl man diese gar nicht antreten kann. Dieser Betrag ist abhängig vom Zeitpunkt, zu welchem man die Reise ansagen muss. Geschieht dies bereits einige Wochen vor Reiseantritt, ist nur ein bestimmter Prozentsatz fällig, bei Absage unmittelbar vor Reiseantritt hingegen kann es passieren, dass der vollständige Reisepreis zu entrichten ist.

Reiseversicherung

Reiseversicherung ©iStockphoto/gaspr13

Hauptgrund, bei welchem eine Reiserücktrittsversicherung einspringt, ist eine Krankheit – allerdings muss diese unerwartet auftreten. Bei chronischen Krankheiten wiederum springt diese Art der Versicherung nicht ein. Alle Fälle von höherer Gewalt unterliegen grundsätzlich der Reiserücktrittsversicherung – hierzu zählt übrigens auch eine unvorhergesehene Schwangerschaft, welche bei Buchung der Reise noch nicht bekannt war.
Eine Sonderform der Reiserücktrittsversicherung ist die sogenannte Reiseabbruchversicherung – diese nämlich haftet immer dann, wenn die Reise zwar angetreten, jedoch vorzeitig abgebrochen wurde. Diese kann meist in Kombination mit der Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden und kostet meist gar nicht so viel mehr.
Für Leute, die mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren, empfiehlt sich eine Jahres-Reiserücktrittsversicherung – mit dieser sind beliebig viele Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert.

Versichert sind über eine Reiserücktrittsversicherung sowohl der Versicherte selbst als meist auch der Ehepartner, die Kinder sowie ein eingetragener Lebenspartner. Lebt man nur gemeinsam in einer häuslichen Gemeinschaft, besteht kein gemeinsamer Versicherungsschutz.
Interessant ist auch, dass einige Versicherungsgesellschaften zwischen Privat- und Geschäftsreise unterscheiden. Für Geschäftsreisende nämlich gelten häufig andere Konditionen.

Die Kosten für eine Reiserücktrittsversicherung sind natürlich abhängig sowohl vom Reisepreis als auch vom Umfang der Versicherung. Ebenso spielt der sogenannte Selbsterhalt eine nicht unbedeutende Rolle.
Wer im Besitz von bestimmten Kreditkarten ist und seine Urlaubsreise mit dieser bezahlt hat, sollte wachsam sein, denn häufig ist in diesen bereits eine pauschale Reiserücktrittsversicherung enthalten.
Ein Vergleich der einzelnen Anbieter lohnt vor dem Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung aber immer, denn die Beiträge unterscheiden sich doch enorm.


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